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Am 28. Mai wird bundesweit der Weltspieltag gefeiert


Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. lädt in Fürth am 08.06.13. von 13 Uhr bis 16 Uhr Familien, Initiativen, Verbände, Vereine, ein, den Weltspieltag im Freien mitzugestalten und mitzufeiern. Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt gestaltet in Kooperation mit anderen Aktionspartnern, wie Gesundheitsschule Fürth, Curanum Seniorenresidenz, Fränkischen Albverein zum diesjährigen Motto „Spielen bildet!“ eine Spielstraße für Jung und Alt.

Bringt Eure Lieblingsspiele mit und gestaltet eine Spielstation!

Ab 14 Uhr gestalten Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasium unter der Anleitung von Dipl. Päd. Alexandra Szymaniak eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum Thema. Dazu konnten wir Herrm Prof. Dr. Moll von der Universität Erlangen, Frau Dr. med. Hedwig Obermeyer als Gäste der Podiumsdiskussion gewinnen. Weitere eingeladene Gäste sind Herr Bürgermeister Markus Braun sowie engagierte Fachleute aus Schule, KiTa, therapeutischen und pädagogischen Arbeitsbereich und aus dem wissenschaftlichen Beirat einer Sinn Stiftung.

Mit dem diesjährigen Motto möchten sie darauf aufmerksam machen, dass Lernen mehr als Schule ist und möchten wiederum insbesondere Schulen ermutigen, dem freien Spiel im Schulalltag Raum zu geben!

Schulen, Kindertagesstätten, Familien, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Kinder- und Jugendverbände sind dazu aufgerufen, in unserer Stadt eine beispielgebende und öffentlichkeitswirksame (Spiel)Aktion zu gestalten.

Das Spielfest wird um 13 Uhr von Afrikanisch Trommeln eröffnet. 20 Trommelbegeisterte aus Jung und Alt werden bis 15 Uhr wieder ‚den Ton angeben.

Für die ganze Familie gibt es Mitmachaktionen: Geschicklichkeitsspiele aus Omaszeiten, wie Sackhüpfen, Stelzenlaufen oder Einrad-Fahren sowie knifflige Aufgaben lösen, wie das Fürther Memory-Spiel mit spannenden Quizfragen.

Spielen bildet!

Kinder brauchen Platz und Bewegung für eine gesunde körperliche Entwicklung und um zu lernen. In einer Gesellschaft mit immer weniger Kindern und starken Bedürfnissen der älteren Generation ist ein abnehmendes Verständnis für das lautstarke Spielen zu verzeichnen. Mit dem Weltspieltag will das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt als Mitglied im Deutschen Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im Bündnis Recht auf Spiel die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder fördern.

Die Botschaft zum Motto „Spielen bildet" 

“die spielen ja nur…”! Spielen ist nicht nur eine Grundbedingung für Lern- und Bildungsprozesse, sondern Lernen an sich und wird häufig unterschätzt. Kinder begreifen spielend die Welt! Sie wollen sich und die Welt entdecken und verstehen, sich ihren Gesetzmäßigkeiten annähern und sich mit unbekannten Dingen vertraut machen! Das kindliche Spiel ist also keineswegs ein Nebenprodukt ihrer Entwicklung!

Bei zunehmendem Ganztagsbetrieb an Schulen stellt sich aber die Frage, wie man vor Ort dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel, Freizeit, Ruhe und Erholung im Sinne des Art. 31 der Kinderrechtskonvention gerecht werden kann. Denn gerade das freie Spiel bietet die besten Möglichkeiten, soziale, kognitive und motorische Kompetenzen zu entwickeln.

„Kinder verschwinden zunehmend aus dem öffentlichen Raum, dort, wo sie lautstark ihrem Spieldrang nachgehen, geraten sie in Konflikt mit ruhebedürftigen Erwachsenen, Verbotsschilder nehmen ihnen die letzten Freiflächen. Deshalb ist eine öffentliche Aufmerksamkeit für das Recht auf Spiel dringend notwendig“, so Maria Fontana-Eberle.