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Übergang Schule und Beruf  - Hilfe aus dem Netz
16.06.10

 

Bildungspartner bauen ein Netzwerk zum Spektrum Übergang Schule und Beruf  „Schüler stärken“

 

Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. macht sich stark für eine gerechte und gesunde Bildungspolitik.

 

Gemeinsam mit verschiedenen Bildungspartnern aus der Wirtschaft, wie REWE Märkte Fürth und Der Beck GmbH sowie aus der Grund- und Hauptschule Schwabacher Straße, der Wirtschafts- und Realschule Hans-Böckler und ab dem Schuljahr 2010/2011 aus dem Schliemann Gymnasium und der FOS und aus Verbänden startet das Netzwerk ein Medienprojekt mit Schülern und Studenten zum Spektrum Übergang Schule und Beruf.

 

Schüler und Studenten gestalten eine Plattform mit dem Ziel, ein intelligentes und buntes Netzwerk mit Bildungspartnern aus der Metropolregion Mittelfranken zu bauen.

 

Die Besonderheit dieses Projektes ist die Partizipation von Schülern und Studenten unter Anleitung von Sozialpädagogen, Peter Sterl, von Informatikstudenten, Josh Erich sowie Projektmanagerin, Maria Fontana-Eberle; wir möchten Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft mit Schulen intelligent miteinander vernetzen.

 

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft werden die Schüler im Rahmen von Projekttagen effizient zum Bewerbungstraining sowie zur Führung von Bewerbungsgesprächen und zum Erwerb von sozialen Kompetenzen geschult. Die Schüler lernen unter Anleitung von Experten aus der Wirtschaft Bildungsprojekttage zu organisieren, die zur Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsstellen führen und ihre Persönlichkeitsentwicklung stärken.

 

Am 17. März startete das Netzwerk mit Workshops an der HS Schwabacher Straße und an der Wirtschafts- und Realschule Hans Böckler das zweite Modul ‚Gesunde Schule – Fit für den Beruf’ und präsentieren die komplett von Schülern und Studenten gestaltete Website www.jugendbildung-fuerth.de

 

 

Unzureichende Bildung kann teuer werden! Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm warnt vor Folgekosten unzureichender Bildung.

Bildungspannen sind teuer! "Sitzenbleiben" kostet z.B. die Bundesländer jährlich knapp eine Milliarde Euro. Weitere 2,6 Milliarden Euro verschlingen Förderschulen. Und auch Eltern zahlen drauf: jährlich bis zu 1,5 Milliarden für teure Nachhilfe. Geld, das sinnvoller ausgegeben werden kann, findet der Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm - nämlich für mehr Lehrer, bessere Betreuung und gezielte Förderung.

Die Schulen müssen die Möglichkeit erhalten, zeitliche Freiräume zu schaffen, um individuell helfen zu können. Im Vormittagsunterricht bleibt keine Zeit, sich mit einzelnen Schülern zu befassen. Man braucht Ganztagsschulen mit ganzheitlichen Ansätzen, so Vorsitzende Maria Fontana-Eberle.

Laut Statistik bleiben die meisten Kinder in der Realschule sitzen, in der Grundschule am wenigsten.