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Jahresbericht 2009

Vorwort

Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. legt seinen Jahresbericht 2009 vor. In diesem Bericht wird einerseits das Selbstverständnis des Vereins Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. dargestellt, andererseits enthält der Bericht einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten.

Festgestellt werden kann an dieser Stelle:

o      Der Verein Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. hat sich als anerkannter Träger der Jugendhilfe weiter etabliert.

o      Es ist den Verantwortlichen gelungen, den Gedanken des Netzwerkes profiliert zu differenzieren und weiterzuentwickeln.

 

der Verein

Aufgabe des Vereins

Der Verein Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. hat – lt. seiner Satzung – sich die Förderung

o      der öffentlichen Gesundheitspflege

o      der Jugendpflege und der Jugendfürsorge

o      der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung

o      der Bildung für nachhaltige Entwicklung

o      Kinder- und Jugendhilfe

vorgenommen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung

o      des europäischen Austausches in Bezug auf die Vereinszwecke

o      eines Informations- und Forschungsnetzes sowie eines Kontaktpools zum Thema  verhaltensauffällige und hyperaktive Kinder auf lokaler, nationaler und  internationaler Ebene

o      der Projektarbeit für ADS / ADHS-Kinder

o      von kreativen, innovativen Bildungsprojekten

o      des ökologischen Bewusstseins und der Umweltbildung

o      die Errichtung eines Netzwerkes diverser Institutionen der Kinderbetreuungs- und Kinderhilfsorganisationen, mit dem Ziel einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt, Erhaltung und Ausbau positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien.

Der Verein hat darüber hinaus das Ziel, ein Kinderbüro in Fürth zu installieren. Zu diesem Zweck leistet er Öffentlichkeitsarbeit und ist verantwortlich


für die Ausarbeitung eines Konzeptes. Er unterstützt die laufende Arbeit des Kinderbüros im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das Kinderbüro arbeitet mit der Stadtverwaltung zusammen, um die Situation von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Fürth zu verbessern.

Der Verein hat sich ferner zum Ziel gesetzt, neue Schul-, Lehr- und Lernformen zu fördern. Dazu zählen:

o      Kreative Bildungs- und Schulprojekte

o      Erlebnispädagogische Projekte

o      Umweltpädagogische Projekte

Zu diesem Zweck leistet er Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt die Finanzierung von Projekten im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Der Verein kann außerdem zur Umsetzung des Vereinszwecks Gesellschaften, Organisationen oder/und Einrichtungen schaffen sowie weitere Projekte mit Kindern fördern, mit anderen Partnern gemeinsam betreiben oder von anderen betreiben lassen. Er kann zur Förderung dieser Arbeit Fremdmittel und Eigenmittel einsetzen. Die Arbeit des Vereins soll ethisch, wissenschaftlich und fachlich begründet sein und dem Stande der wissenschaftlich-fachlichen Erkenntnisse entsprechen. Der Verein arbeitet auf überparteilicher und überkonfessioneller Grundlage.

Der Verein ist gemeinnützig tätig. Als anerkannter Träger der Jugendhilfe ist er Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Vorstand

Der satzungsgemäße Vortand des Vereins Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. besteht aus

der ersten Vorsitzenden, Maria Fontana-Eberle,

dem zweiten Vorsitzenden, Hayo Keckeis

dem dritten Vorsitzenden, Alexandra Gehrmann

der Schriftführerin Lisa Schenke

dem Schatzmeister Benedetto Fontana

Struktur

Der Verein ist aufgrund neuer, aktiver Mitglieder (vergl.  § 7 der Satzung) dabei, sein Selbstverständnis als Netzwerk stärker auszuprägen. Die Arbeit des Vereins gliedert sich derzeit in 4 Referate:

o      Referat Kinderpolitik

o      Referat AD(H)S & Co                        

o      Referat Bildung & Kultur                     

o      Referat Öffentlichkeitsarbeit & Netzwerkarbeit                                                      

Das Referat Öffentlichkeitsarbeit & Netzwerkarbeit bestimmt zu wesentlichen Teilen die Arbeit des Vorstands.

das Büro

Der Verein hat sein Büro im Kultur.trans.fair in der Herrnstraße 71
90763 Fürth.

Das Büro ist Dienstag bis Mittwoch und Freitag von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Über die Agentur für Arbeit Fürth und KBI wird eine Mitarbeiterin im Bürodienst finanziert.

 

Kultur.trans.fair

... ist eine Interessengemeinschaft und Kooperationspartnerschaft zwischen dem Türkischen Kultur- und Sportverein, AWO Kindergruppe, Mütterzentrum Fürth und Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V.

Die 1. Vorsitzende des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. Maria Fontana-Eberle organisiert und veranstaltete auch im Jahr 2009 die Sitzungen des Kultur.trans.fair in der Herrnstraße 71 in Fürth.

 

Referat  AD(H)S & Co

Das Forum ADHS & Co wurde unter Federführung von Maria Fontana-Eberle weiter forciert mit dem Ziel, ein Netzwerk für Fachleute aus Therapie, Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Medizin aufzubauen und eine Stiftung zur Förderung des Projektes ‚Gemeinsam wachsen’ zu gewinnen. Eine weitere Vision von Maria Fontana-Eberle ist die Realisierung eines Pilot- und Modellprojektes mit Evaluation für betroffene Kinder mit ADHS Diagnose im ihre Familien. Das Projekt richtet sich an 12 Grundschulkinder und deren Eltern. Die Kinder werden in der Schule von den Lehrern als massiv verhaltensauffällig (Lese-Rechtschreibschwäche, Konzentrationsschwäche, Aufmerksamkeitsschwäche, Probleme im koordinatorischen Bereich, körperliche Unruhe) mit Verdacht auf AD(H)S beschrieben; der Schulerfolg ist dadurch gefährdet und eine Integration in die Klassengemeinschaft ist brüchig. Beobachtungen der Eltern ergänzen die Beobachtungen der Lehrkräfte. Die Kinder kommen aus der Stadt Fürth bzw. besuchen in Fürth die Grundschule.

 

Kinder mit einer festgestellten AD(H)S-Diagnose und einer laufenden Medikamentation werden nicht in das Projekt aufgenommen.

   

 

Zur Förderung haben wir uns über eine Kooperationspartnerschaft mit der Sinn Stiftung ausgetauscht und streben eine gemeinsame Netzwerkarbeit an. Dipl. Päd. Alexandra Szymaniak hat die pädagogische Projektleitung und Maria Fontana-Eberle sowie Christina von Carnap-Quernheimp das Projektmanagement inne – im Projekt sind neue aktuelle Elemente im Bereich der Diagnostik eingearbeitet.

Dr. med. Hans-Jürgen Menges, Allgemeinarzt; Alexandra Szymaniak, Diplom Pädagogin Pädagogische Projektleitung und  Lerndiagnostik; Christine Von Carnap-Quernheimp, Grundschullehrerin und Lerntherapeutin, Maria Fontana-Eberle, Anwaltsfachfrau und Kinder- Yoga Lehrerin.

 

Das Projekt hilft Eltern in der Stärkung ihrer Erziehungskompetenz und bietet für sie und ihre Kinder ein entsprechendes Training an. Eine mit unabsehbaren Folgen verbundene Medikamentation soll erfolgreich verhindert werden.

 

Die Besonderheit des Projekts besteht darin, dass in einer sehr konzentrierten Aktion das gesamte Familiensystem einbezieht und auf eine Unterstützung durch Psychopharmaka bewusst verzichtet.

Das Projekt ist – über die Netzwerkarbeit des Trägervereins – in einen Dialog mit anderen Beratungsstellen eingebunden; ein Informationsaustausch ist gewährleistet. Dies trifft auch auf den Kontakt zu den Lehrkräften zu, in deren Klassen die Kinder unterrichtet werden.

 

Referat Bildung & Kultur

 

SCHULE DER PHANTASIE -  Fürth/Franken

 

Zum 01.01.2009 wurde der Verein Schule der Phantasie gegründet und somit scheidet das Referat zum 31.12.2009 unter der Projektleitung M. Ulrike Irrgang und Lutz Krutein aus der Aktiven Mitgliedschaft im Netzwerk aus.

Referat Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit

Februar 2009 - Teatro Europa

TEATRO EUROPA

Schüler in Fürth und Nürnberg erarbeiten zusammen mit Studenten verschiedene Musik- und Theaterstücke.

Konzept / Künstlerische Leitung 'Convivenze':
Dr. Stefano Giannascoli

Konzeption / Projektleitung 'Teatro Europa':
Maria Fontana-Eberle

Kooperationspartner:
Marco Depietri, Sprachwissenschaftliche Fakultät, Universität Bamberg
Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Erlangen-Nürnberg

Beteiligte Schulen:
Je ca. 23 SchülerInnen der Hauptschule Herschelplatz Nürnberg und Hauptschule Pestalozzistraße Fürth, insgesamt ca. 50 SchülerInnen

Förderer:
Mit freundlicher Unterstützung der Kultur- und Musikstiftung Liz Mohn
www.kultur-und-musikstiftung.de Herzlichen Dank!

 



Sparkasse Fürth und Stadt Nürnberg, Referat Kultur und Schule

Teilnehmer:
Je eine Schulklasse von einer Hauptschule in Fürth und einer in Nürnberg plus 9 weitere Jugendliche aus Realschulen/Gymnasien in Fürth und Nürnberg; rund 60 Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren plus 6 Studenten

Projektbeschreibung:
In diesem Projekt arbeiten Schüler verschiedener Schulen unter Anleitung von Studenten der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und der Sprachwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bamberg ein Theaterprojekt mit Musik- und Tanzstücken.
Neben den kreativen und interkulturellen Erfahrungen der Schüler sollen die Studenten erste Praxiserfahrungen mit Kindern und Jugendlichen aus diversen sozialen und ethnischen Hintergründen sammeln können. In erster Linie werden in das Projekt Schüler einbezogen, die in ihrem bisherigen Leben nicht mit Theater/Musik in Berührung gekommen sind und wenig am kulturellen Leben der Stadt teilhaben konnten.
Unter vorheriger Einführung und Anleitung von 6 Studenten wählen die Schüler Literatur- oder Musikstücke aus der europäischen Geschichte (klassisch oder modern) aus. Dazu studieren sie Elemente aus Theater, Tanz und Musik ein und haben u.a. die Aufgabe, neben der deutschen Sprache Stücke auch in ihrer eigenen Muttersprache bzw. Musik- und Tanzbeiträge aus dem eigenen Land aufzuführen. Diese Arbeitsphasen erfolgen in 2 Gruppen in je 1x wöchentlich stattfindenden, von den Studenten erteilten Workshops à 120 Minuten und eine weitere externe Gruppe 1x wöchentlich 2 Stunden. Teilweise unterstützen professionelle Musiker, Sänger und Tänzer der Theater in Nürnberg und Fürth die Workshops. Der projektbegleitende Regisseur Dr. Stefano Giannascoli wird schließlich die von den Schülern erarbeiteten Beiträge zu einem Theaterstück zusammenführen, das in Intensivproben für eine öffentliche Aufführung einstudiert wird. Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer von der Universität Nürnberg-Erlangen wird das Projekt begleiten und evaluieren.
Neben der Zusammenarbeit von Schule und Wissenschaft wird das Projekt auch von verschiedenen Paten aus Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung unterstützt, um den Austausch hin zu einer gesunden, multikulturellen Gesellschaft zu generieren.
Die Projektlaufzeit ist von November 2008 bis Februar 2009. Premiere fand am 20.02.10 statt. Die Resonanz war sehr groß. 650 Schüler mit ihren Lehrkräften haben die Generalprobe besucht. 350 Gäste waren von der Premierenvorstellung begeistert und die Nachfrage einer weiteren Vorstellung ist grandios gewesen. Weitere Projekte im Bereich Kunst, Theater, Tanz zur Integration mit europäischen Projektpartnern sind geplant.

 

Juni 20./21. Juni            Stadt(ver)führungen ‚Wunderland Sinne’

Beauftragt durch die Tourist-Info Fürth veranstalteten wir im Rahmen der Stadt(ver)führungen 2009 einen spannenden Sinnesparcours. Die Kinder konnten über diverse Stationen anhand kindgerechter Sinnesspiele sowie Yogaübungen selbst alle Sinne wahrnehmen und tauchten ein in eine phantasievolle Themenwelt und entdeckten auf kreative Weise Ihre Sinne. Geeignet für Familien, Kinder von 3 bis 7 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.

Juli 2009 -  5. spektakuläres Benefiz-Gummi-Entenrennen zugunsten des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt

5. spektakuläres Benefiz-Gummi-Entenrennen zu Gunsten des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V.  Dieses Jahr wurden 1500 Jubiläums-Enten von der Fa. REWE gesponsert. Wegen des großen Andrangs wurden die Enten erst kurz nach 14 Uhr von der DLRG am Engelhardtsteg zu Wasser gelassen. Mehr als 1.000 Besucher säumten die Strecke um Ihre flinken Favoriten auf der Pegnitz lautstark anzufeuern.

 Das lustige Spektakel wurde von unserem begeisterten Nachwuchs-Sport-Moderator (Schüler des Hardenberg Gymnasiums) Adrian Roser, der extra für das Rennen eingeflogen war und am Ufer für gehörige Stimmung sorgte, kurzweilig und frisch kommentiert. Die DLRG sicherte mit einem 20köpfigen Einsatzteam den Fluss und installierte am Karlsteg eine Schleuse, die immer nur von einer Ente passiert werden konnte.

Das vielseitige Gastronomieangebot an der Uferpromenade erfreute offensichtlich alle Familienmitglieder - ob an der Gyros-/ Bratwursttheke oder an der Panini-Bar, am italienischen Eisstand aus eigener Produktion oder am Kuchen- und Kaffeebüffet: das Sortiment erreichte die Herzen der Kleinen und der Großen Entenliebhaber. Der Renner was dieses Jahr das Kaffee- & Kuchenbüffet. Die Betreiber – die gemeinnützige Organisation Zentrum 50+ - waren von der großen Nachfrage der Fürther Entenbesitzer fasziniert und sicherten sich den Stand für nächstes Jahr zu.

Auf der Wiese der Uferpromenade konnten sich die Kinder während und nach dem Rennen in der Spiellandschaft austoben – von der Clown-Show mit Luftballontieren und Spezialseifenblasen bis zum Riesen-Trampolin und Kinderschminken war die Veranstaltung für die Kleinen Spaß pur!

Nach ca. 25 Minuten schwamm die Startnummer 155 erfolgreich als Erste ins Ziel und sicherte ihrem Besitzer ein Kinderfahrrad im Wert von 300,- €, gestiftet von der Fa. Stadler. Zudem winkten jede Menge hochwertige Sachpreise, Einkaufs-Gutscheine und Eintrittskarten von unseren freundlichen Sponsoren im Gesamtwert von über 2.000,- € sowie weitere Trostpreise für die kleinen Entenbesitzer.

Der Erlös der Benefiz-Veranstaltung fließt auch dieses Jahr in die umfangreiche Vereins- und Projektarbeit des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. und somit in die Förderung und Stärkung von Kindern und deren Recht auf individuelle Entfaltung. Die inzwischen durchaus bekannte Veranstaltung fand in den Fürther Nachrichten positive Erwähnung als 'Klassiker im Festivalablauf’ (siehe dazu auch PRESSE).

September 2009 Kinderrechteweg Fürth – Einweihung, Eröffnung und Auszeichnung

 

Dienstag 22.09.09, um 14.30 Uhr, Spielplatz der Langhansanlage Fürth, am 22.09.2009 stand der Kinderrechteweg des Netzwerks Kinderfreundliche Stadt im Rampenlicht Deutschlands. Christa Putschky, Senior-Expertin von der Deutschen Bank in Fürth, zeichnete die Initiative zur künstlerischen Visualisierung der Grundrechte als „Ausgewählten Ort im Land der Ideen“ aus. Schirmherrin Petra Beck und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung haben gleichzeitig den Kinderrechteweg eröffnen. Die Einweihung fand an einem von drei installierten Standorte einer Skulptur zum ‚Recht auf Spiel und Freizeit’ am Spielplatz der Langhansanlage neben der Grundschule Frauenstraße statt. Kinder und Jugendliche erarbeiteten gemeinsam mit Künstlern Skulpturen, die jeweils ein bestimmtes Grundrecht repräsentierten und in Fürth an markanten Punkten aufgestellt wurden. Der daraus entstandene Kinderrechteweg war damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ im Jahr 2009.

Das Kunstprojekt fand auch beim Deutschen Kinderhilfswerk eine sehr gute Resonanz und wurde im Kinderrechtekoffer als vorbildhaftes Projekt aufgenommen.

Der Kinderschutzbund Karlsruhe lobte auch die Konzeption des Projektes Kinderrechteweg und produzierte eine DVD Dokumentation zum Kinderrechteweg - Thema Kinderrechte.

Im Rahmen der Eröffnungs- und Einweihungs-Veranstaltung sprachen Ehrengäste ein Grußwort, wie Oberbürgmeister Dr. Thomas Jung, die Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht als Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages sowie die Schirmherrin Frau Petra Beck, Unternehmerin der Firma Der Beck und die Vertreter der Stiftung Deutsche Bank. Weitere Highlights für Kinder war eine zauberhafte Clown-Show. Darüber hinaus wurden die Gäste mit einem Backwaren-Büffet der Firma Der Beck verwöhnt. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten Schüler der Musikschule sowie die Kinder des AWO Kinderhortes und der Ganztagesbetreuung Frauenstraße.

Abschließend folgte die Laudatio & Übergabe des Pokals durch Vertreter der Deutschen Bank an die Projektleitung und ein Abschluss-Grußwort von Herrn Gerhard Ehrlinger, Schulleiter der GS Frauenstraße, der stellvertretend für alle Kooperationspartner ein Grußwort sprach.

 

Maria Fontana-Eberle, 1. Vorsitzende des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. freute sich sehr über die Auszeichnung, ein ausgewählter Ort im Land der Ideen zu sein und über die Anerkennung sowohl der Jury ‚Land der Ideen’ als auch des Deutschen Kinderhilfswerkes und des Kinderschutzbundes Karlsruhe, die den Kinderrechteweg als beispielhaftes Projekt im Kinderrechtekoffer und als DVD Dokumentation zum Thema Kinderrechte aufgenommen haben.“

 

„Die kinderfreundliche Stadtgestaltung müsse eine kommunale Querschnittsaufgabe werden. Spielorte sollten unter maßgeblicher Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entstehen und sich entwickeln. Kinder haben ein Recht auf Partizipation zur Gestaltung von kinderfreundlichen Spielplatzanlagen – sie haben ein Recht auf Spiel,  Freizeit und Lärm. Eines der wichtigsten Vereinszwecke ist, in Fürth ein Kinderbüro einzurichten und zusammen mit der Stadtverwaltung die Situation von Kindern und Jugendlichen in der Stadt zu verbessern, so die 1. Vorsitzende Maria Fontana-Eberle“.

 

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen wurde der Kinderrechteweg im Jahr 2009 als Botschafter für das Land der Ideen ausgewählt. Die Deutsche Bank und die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ führten die Veranstaltungsreihe bereits im vierten Jahr gemeinsam unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durch.

 

Als „Ausgewählter Ort 2009“ hat der Kinderrechteweg Vorbildcharakter für viele gute Ideen und Initiativen in Fürth.

Die Kunstwerke, die von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung des Sozialpädagogen/Stadtbildhauers Thomas Dade sowie beim ‚Recht auf Bildung’ unter Anleitung des Kunstpädagogen Robert Schnappauf gestaltet wurden, sind an folgende Orte installiert:

  • ‚Recht auf Gleichheit’ am AWO Kinderhort
  • ‚Recht auf Bildung’ an der GS Frauenstraße
  • ‚Recht auf Spiel und Freizeit’ am Spielplatz der Langhansanlage

 

Die Veranstalter greifen mit diesem Projekt das Thema „Kinderrechte“ auf. Ziel des Kunstprojektes ‚Kinderrechteweg’ ist es, ausgehend von der UNO Kinderrechtskonvention die Kinderrechte nachhaltig bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Fürth bekannt zu machen und somit eine kinderfreundliche Stadtentwicklung zu fördern.

Musikalisch wird der Festakt von Schülern der Musikschule Fürth gemeinsam mit Kindern des AWO Kinderhortes und der GTB GS Frauenstraße unter der Leitung von Hayo Keckeis umrahmt.

   

September 2009: Weltkindertag

Weltkindertag 19.09.2009, 14 bis 18 Uhr - Motto: "Straße der Kinderrechte"

Gemeinsam mit vielen Partnern feierten wir den Weltkindertag am 20. September im Fürther Südstadtpark

Die Straße der Kinderrechte  schlängelte sich durch die gesamte Innenstadt: Entlang der Uferpromenade -  beginnend am Parkplatz unterhalb der Stadthalle bis  zum Kunstquartier Badstraße, über die Theaterstraße, Blumenstraße zum Rathausparkplatz. Sie führt auch zum Medienzentrum Connect (Ottostr.), zum Kulturforum und zum Jugendzentrum Hardhöhe.

Sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene waren vom vielfältigen Angebot begeistert: Kinder- und Jugendbühne, Spiellandschaften, Erlebnisstationen, Workshops, Theater, Ausstellungen, Infostände, Lesung, Livemusik, Disco…

Alle Aktionspartner haben mit ihren Angeboten den Kinderrechten in Fürth mehr Geltung verschafft:

Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt lud alle Kinder ein, zur Gestaltung einer Bali-Fahne zum Recht auf Spiel für den Weltspieltag 2010. Ferner konnten sich Geschwisterkinder und Eltern am Geschicklichkeitsspiele-Parcours vergnügen.

Rainer Wenzel (Kindermusiker) produzierte das Fürther Kinderrechtelied und präsentierte es zusammen mit den Langenzenner Klostermäusen.

 Ekin Deligöz, MdB und Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages spricht um 17 Uhr zum Thema: Kinderrechte stärken, in Deutschland und weltweit!

Oktober 2009 - Elterncoaching - Fitte Erziehung für Kids

Am Montag, den 12.10.2009, bot die Erziehungsberatungsstelle der Stadt Fürth im Rahmen des Netzwerkes Kinderfreundliche Stadt e.V.eine Elterngruppe zum Thema - Fitte Erziehung für Kids an.

Dezember 2009 - Altstadtweihnacht am Waagplatz am Sa. 12.12.2009 um 14-15Uhr

 Preisverleihung des Weihnachts-Kalender-Malwettbewerbs 2009

Die 12 Preisträger erhielten vom Weihnachtsmann tolle Preise und und Gutscheine. In der Zeit von 14-15 Uhr las der Weihnachtsmann schöne Geschichten zur Weihnacht. Die Kinder trugen dem Weihnachtsmann ihre ganz persönliche Wünsche an - vielleicht erhöhte das die Chance, dass sie in Erfüllung gingen?!

Der auf 100 Exemplare streng limitierte Kalender mit den 12 preisgekrönten Bildern von Fürther Kindern und die 3 Siegerpostkarten vom Malwettbewerb aus dem Jahr 2009 wurden zu Gunsten der Vereinsarbeit des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. von den Netzwerk-Engeln auf der Waagplatz-Weihnacht zwischen 14 und 15 Uhr verkauft.


Ausblick 2010

29.03. bis 01.04. Osterferien - Kinder in Bewegung. Kunstfotoprojekt in Kooperation mit der Fotografin Susa Schneider.

28. Mai - Weltspieltag unter dem Motto 'Achtung: laute(r) Kinder!' an der Fürther Freiheit - Trommelworkshop und Wunschfänger-Aktion von Kindern für Kinder.

Juni
Kindersprechstunde ‚Die Meinung der Kinder und Jugendlichen ist gefragt!’.

18. Juli findet wieder das spektakuläre Fürther Entenrennen auf der Pegnitz statt. Natürlich kommt auch die Partizipation der Kinder nicht zu kurz: 

19. bis 23.Juli Kunstprojekt Kinderrechteweg und Skulpturenausstellung am Weltkindertag, 18. September zum Recht auf Gesundheit und Recht auf freie Meinungsäußerung, Information und Partizipation

Ende Oktober bis 20. November - Kinderkulturwochen Wanderausstellung 'Kunst - Fotografie - Kinder in Bewegung'.

Fürth, März 2010

 f.d.R. Maria Fontana-Eberle

1. Vorsitzende